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Veranstalter
Fachdienst Kultur der Stadt Lingen Baccumer Straße 20
Lingen (Ems)
Tel. 0591 9144-412
Veranstaltungsort
Theater an der Wilhelmshöhe Willy-Brandt-Ring 44
49808 Lingen (Ems)
Tel. 0591 9660108

Osnabrücker Symphonieorchester

 

"250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven"

 
Dirigent: Andreas Hotz
Solist: Michal Majersky (Violine)
 
Im Jahr 2020 feiert die Musikwelt den 250. Geburtstag Ludwig van Beethovens. Zu diesem besonderen Anlass gastiert das Osnabrücker Symphonieorchester unter Leitung seines Dirigenten Andreas Hotz am 22. Februar 2020, um 20 Uhr Theater an der Wilhelmshöhe. Von den neun Sinfonien, die Beethoven komponiert hat, werden die Symphoniker die 7. und 8. Sinfonie spielen. Beide Sinfonien schrieb Beethoven in den Jahren 1811 und 1812, die 8. Sinfonie direkt im Anschluss an die 7. Sinfonie.
 
Des weiteren stehen die Romanze Nr. 1 und Nr. 2 auf dem Programm. Die Solo-Violine wird von Michal Majersky gespielt.

Als Beethoven mit der Komposition der 7. Sinfonie begann, plante Napoleon gerade seinen Feldzug gegen Russland. Daher wird angenommen, dass die 7. Sinfonie eine weitere musikalische Auseinandersetzung Beethovens mit Napoleon und dessen Politik zu sein scheint, dieses Mal im Kontext der europäischen Befreiungskriege von der jahrelangen napoleonischen Vorherrschaft. Beethoven be- und verarbeitet in dieser Komposition immer wieder winzige rhythmische Motive.

Unermüdlich wiederholt, sequenziert und variiert er sie. Und tatsächlich gewinnt die Sinfonie als Ganzes durch genau dieses Beharren ihren eigenen, unverwechselbaren Charakter: Die 7. Sinfonie ist Beethovens „Rhythmische“. Jeder einzelne der vier Sätze beginnt mit einer Art Doppelpunkt: mit einem kurzen Motiv, das wie ein Signal den Satz auslöst.

Ein direkt nach der siebten Sinfonie in Angriff genommenes Klavierkonzert-Projekt hatte Beethoven aufgegeben. Material aus diesem aufgegebenen Klavierkonzert floss in die 8. Sinfonie ein. Unter den Eindrücken eines Lebens, das trotz einsetzender Schwerhörigkeit voller inspirierender Gespräche und Liebe zu stecken schien, schrieb Beethoven die ersten Skizzen zu seiner achten Sinfonie. Gespickt von Originalität und Witz schuf er damit einen hörbaren Kontrapunkt zu seinem bisherigen Schaffen. Sie ist durch besondere Heiterkeit und Lebensfreude gekennzeichnet.

Das Osnabrücker Symphonieorchester, dem derzeit rund 60 Musiker angehören, ist das Orchester der Stadt Osnabrück und dem dortigen Theater Osnabrück angegliedert. Seit der Spielzeit 2004/ 2005 hat das Ensemble den Status eines B-Orchesters. Regelmäßig führen Gastspiele das Orchester in die Region, so auch nach Lingen.
 
Datum: Samstag, 22. Februar 2020
Uhrzeit: 20:00 Uhr
Eintrittspreis:
28 €, 25 €, 23 €
erm. 13,75 €, 12,50 € für Kinder, Schüler und Studenten


Fotos v.o.n.u.: Headerfoto Stadt Lingen (Ems), Marek Kruszewski